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Verbundenheit

Es gibt eine leise, tiefe Verbundenheit, die nicht über Worte entsteht, sondern über Blicke, Atem und Vertrauen. Ein Pferd findet seinen Weg direkt ins Herz, ohne zu fragen, ohne Bedingungen zu stellen. In seiner Nähe wird die Welt ruhiger, klarer. Jeder Schritt nebeneinander fühlt sich an wie ein gemeinsamer Herzschlag, jedes sanfte Schnauben wie ein Versprechen von Nähe und Verständnis.

Diese Verbindung ist mehr als Pflege, Reiten oder Zeit im Stall. Sie ist das Wissen, gesehen zu werden – von einem Wesen, das die Seele erkennt, lange bevor der Verstand etwas begreift. Ein Pferd spürt Freude und Schmerz, Angst und Hoffnung, und begegnet all dem mit ehrlicher Präsenz. In seinen Augen liegt kein Urteil, nur Akzeptanz.

Die Verbundenheit im Herzen zu einem Pferd ist wie ein stilles Band, das selbst über Entfernung hinweg bestehen bleibt. Sie schenkt Kraft, wenn Worte fehlen, und Trost, wenn die Welt zu laut wird. Es ist eine Liebe, die frei lässt und doch tief verwurzelt ist – stark, sanft und für immer spürbar.

Wer fühlt sich von meiner Seite angesprochen

Es sind die Schattenjägerinnen. Denn sie nimmt ihre Verletzbarkeit wahr und weiß, das daraus eine große Kraft entsteht. Eine Kraft, die sich im stetigen Handeln widerspiegelt. Eine Kraft, die nicht niederdrückt, sondern agiert. Durch ihre Spiritualität ist die Schattenjägerin in der Lage, sich selbst zu heilen und ihre Verletzbarkeit als Gabe anzuerkennen, auch wenn sie sich dessen noch nicht bewusst ist. Als Schattenjägerin nimmt sie ihre Verletzungen und Narben an, als das was sie sind, nämlich Wachstumsmerkmale. Der Archetyp der Schattenjägerin ist somit empathisch, intelligent, wach im Geist und in der Wahrnehmung. Sie ist facettenreich in ihrem Sein. Sie hinterfragt und entscheidet. Sie verliert sich nicht im Nichtstun. Sie ist bereit neue Wege zu gehen, die sie durch eine Mentorin erkennt und anwendet.

Ich freue mich auf die Schattenjägerinnen, gemeinsam mit ihnen Wege der Heilung zu gehen und einen Neuanfang zu starten. Dafür ist die Heldenreise gemacht, Menschen zu unterstützen ihre Wunden und Narben zu sehen, sie anzunehmen und dann in die Heilung zu gehen. Denn ohne Annahme ist keine Heilung möglich.

Stirb nicht bevor Du tot bist

Unsere inneren Räume, in die wir uns zurückziehen können, stärken und schützen uns.

Wenn es etwas gibt, das wir, unser Körper, unser Geist oder unsere Seele zu viel wird, können wir uns schützen, indem wie uns in einen inneren Raum zurück ziehen. Dort finden wir Ruhe, Freiheit des Herzens, dort spüren wir unsere Liebe und wir wissen, wir sind nicht allein.


Hier tanken wir Kraft und Zuversicht, alles was wir im Moment benötigen. Hierhin können wir jederzeit zurückkommen und uns stärken.


Denn wenn wir uns den Turbulenzen unseres Lebens unentwegt aussetzen, ohne etwas für unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist tun, kann das Folgen für uns haben. Wir können krank werden, ein Burn out bekommen oder auch Depressionen. Deshalb ist es wichtig unsere Energien bei uns zu behalten um uns nicht zu verlieren.


Deshalb biete ich zum reinschnuppern eine kostenlose Meditation „ in den Raum der Stille“ an. Ich führe dich behutsam zu deinem inneren Raum der Stille, damit du Kraft tanken kannst, dich erfrischen und ausruhen kannst.
Schau auf meiner Seite bei FB unter Beate Behnke“ im Herzen der Pferde „nach dieser Veranstaltung und melde dich kostenlos an. Ich freue mich auf dich.

Wunden

Es gibt Wunden, die man nicht sieht – sie liegen tief unter der Haut, dort, wo Worte nicht mehr reichen und Stille zu schreien beginnt. Wenn eine Frau Gewalt erlebt, wird etwas in ihr erschüttert, das kaum zu beschreiben ist: das Vertrauen in die Welt, in andere, manchmal auch in sich selbst. Jeder Atemzug danach wird zu einem stillen Versuch, das Unsichtbare zu tragen, die Splitter einer Erfahrung, die sich nicht einfach abstreifen lässt.

Körperliche oder seelische Gewalt hinterlässt Spuren in all ihren Facetten: Angst, die sich an die Seele klammert. Scham, die eigentlich dem Täter gehört, sich aber in das Herz der Betroffenen schleicht. Nächte, in denen Schlaf nicht Frieden bringt, sondern Erinnerung. Und Tage, an denen jede Bewegung ein stiller Akt des Überlebens ist.

Doch inmitten dieser Dunkelheit lebt eine unbegreifliche Stärke – die Kraft, trotzdem weiterzumachen. Die Schritte, die sie gehen, sind mutiger, als es irgendwer sehen kann. Es ist nicht Schwäche, wenn Tränen fallen, sondern Heilung, die sich ihren Weg bahnt.

Die Scham muss ihren Platz verlassen. Sie gehört nicht den Opfern, sondern jenen, die verletzen. Wenn die Scham die Seite wechselt, entsteht Raum für Würde, für Mitgefühl, für das Wiedererstarken. Denn jede Frau, die Gewalt überlebt hat, trägt nicht nur Schmerz in sich – sie trägt auch das Licht des Neubeginns, leise, ungebrochen, unendlich stark.

Das gläserne Ich

Das Stück Glas in meiner Hand funkelt in der Sonne. Es ist durchsichtig und makellos.

Wenn ich durch das Glas schaue, es ganz nah vor mein rechtes Auge halte, dann sehe ich die wunderschöne Landschaft dahinter. Die Gräser und Blumen, die Bäume und Tiere, so als wäre nichts zwischen meinem Auge und der Landschaft.

Und so schaut die Welt durch mich. Sie sieht die Schönheit der Landschaft durch mich durch ohne mich wahrzunehmen. Ich bin das gläserne ich. Unsichtbar für die Welt um mich herum . Egal was ich tue, egal wie sehr ich mich bemühe, gesehen zu werden, Niemand nimmt mich wahr. Alle Opfer die ich mein Leben lang gegeben habe um gesehen zu werden, haben nichts geholfen. Jetzt bin ich leer und unsichtbar, noch gläserner als Glas. Für Niemanden sichtbar auf dieser Welt.

Wenn ich mich umschaue, dann sehe ich, ich bin nicht allein. Es gibt so viele gläserne Ich, sie alle tragen keine Farbe in sich um die Aufmerksamkeit der anderen auf sich zu ziehen. Sie sind Nichts. Kein funkeln und schillern, kein glänzen oder strahlen, nur durchsichtig und unsichtbar.

Bitte stirb nicht bevor du tod bist. Bitte verzweifele nicht und gebe dich nicht auf.

Lebe, liebe, lache, sei fröhlich. Tanze, singe, hüpfe, so kommt dein Strahlen zurück, ein Strahlen in schimmernden Farben. Farben durch die man nicht hindurchschauen kann. Farben die anziehend und verlockend sind. So bist du für Jedermann sichtbar. So werde ich gesehen. Ein Stück Glas das funkelt und Strahlt in den schönsten Farben, dieses Stück Glas weckt die Aufmerksamkeit aller, die es sehen. Sie wollen es kennenlernen und erforschen.

Strahle du funkelndes, schönes Ich.

Ich strahle.

Die Zeit des Wandels beginnt jetzt, der Wandel beginnt in dir und mir.

Bin ich bereit Vergangenes los zu lassen und neues zu kreieren?

Bin ich bereit meine Gefühle anzunehmen und nicht zu bewerten?

Bin ich bereit ja zur Farbe in meinem Leben zu sagen, um nicht mehr Gläsern zu sein?

Lass Hoffnung und Liebe, Freude und Glück in dein Leben. Lebe mit jedem Atemzug, so das jeder Tag dein bester Tag ist, heute und immer und immer wieder.

Sag Ja zum Leben, zum Leben mit deinen Farben, mit deiner Buntheit und deiner Kreativität. Schalte den Autopilot deines Unterbewusstseins ab und kreiere dein neues Sein. Du bist der Schöpfer deines Lebens, denn alles ist möglich.

Wenn das Licht uns berührt

Manchmal, wenn der Alltag leiser wird –
zwischen einem Atemzug und dem nächsten –
beginnt etwas in uns zu leuchten.
Dann werden sie spürbar: die Lichtwesen,
jene stillen Begleiter aus zarter, reiner Energie.

Sie treten nicht mit Worten hervor,
sondern mit einer Wärme,
die uns von innen her berührt.
Sie sind da, wenn wir sie sehen –
offen, lauschend, vertrauend.

Ihre Gegenwart ist wie ein sanfter Strom,
der uns erinnert, dass wir mehr sind
als unsere Gedanken, mehr als unsere Sorgen.
Sie tragen keine Erwartungen,
nur Liebe, nur Frieden, nur Verständnis.

Wenn wir ihnen begegnen,
erinnert sich unsere Seele an ihr eigenes Leuchten.
Wir erkennen uns in ihren Augen aus Licht,
und die Trennung schmilzt dahin.

Manchmal flirren sie im Abendlicht,
manchmal sind sie einfach das leise
„Alles ist gut“ im Innern.
Und wenn wir ihnen antworten –
nicht mit Worten, sondern aus dem Herzen –
verweben sie ihr Licht mit unserem.

So entstehen stille Brücken zwischen den Welten.
Nicht sie kommen zu uns,
nicht wir gehen zu ihnen –
wir begegnen uns in der Mitte,
im Raum zwischen den Atemzügen,
dort, wo alles Liebe ist.

Gefängnis der Gefühle

Da sitzt er nun der Gedanke hinter schweren Eisengittern. Eingesperrt in der Dunkelheit des Raumes. Es gibt kein Entrinnen für ihn. Aufgebläht und unförmig wie er ist, kann er sich nicht durch die schmalen Lücken der Eisenstäbe zwängen.

Mit jedem Tag der vergeht, bläht er sich mehr auf. Wächst in seiner Unförmigkeit und Trostlosigkeit. Das Ende steht fest, er wird hier zu Grunde gehen, aufgebläht und unförmig. Immer wieder rennt er gegen die Gitterstäbe an, Schweiß strömt aus jeder Pore seines Körpers. Sein Körper ist überseht mit blauen Flecken. Noch hat er nicht aufgegeben, ein Fünkchen Hoffnung glimmt ganz schwach in ihm. Nicht mehr als ein wirklich kleiner Funken. Wie kann ich aus dem Funken ein Feuer entfachen, fragt sich der eingesperrte Gedanke? Es gibt nichts was ihm einfällt und so bläht er sich weiter auf. Das Fünkchen Hoffnung schwindet im Gegenzug zu einem Glimmern. Ich will hier nicht zu Grunde gehen denkt der Gedanke. Was kann ich nur tun? Plötzlich sieht er in der Ferne außerhalb seines Gefängnisses ein zartes Glimmern. Noch ein Hoffnungsfunke, hier in der Finsternis. Er eilt zu den Gitterstäben und versucht zu erkennen was das ist, dieses wunderschöne Glimmern. Das Glimmern nähert sich dem Gedankengefängnis, wird größer, wird sichtbar. Es ist ein Sonnenengelchen. Sehr klein mit goldenen Händen und Füßen. Mühelos fliegt es durch die Gitterstäbe und setzt sich dem Gedanken, der inzwischen so fett ist, das er nicht mehr stehen kann, auf die Schulter. Ganz sanft legt das Sonnenengelchen mit seinen zarten,goldenen Händen seinen Kopf in den Nacken des Gedanken und seine zarten, feingliederigen Hände berühren in sanft. Ein wohliges Gefühl durchfährt den fetten Gedanken und er merkt, wie mit jeder Berührung des Sonnenengelchens, er an Größe und Fettigkeit abnimmt. So dauert es eine lange Zeit bis das Sonnenengelchen den unförmigen, fetten Gedanken mit positiven Berührungen schmal gemacht hat. Der fette Gedanke wird schmaler und schmaler, so schmal, das er auch durch die Gitterstäbe passt. Er schaut an sich runter und erkennt, das er nicht mehr fett und unförmig ist, sondern zart, mit goldenen Händen und Füßen. Wunderschön schaut er aus. Er ist dem Raum der Finsternis mit seinen Gitterstäben entkommen. Licht, viel Licht strahlt in ihm und seine goldenen Händchen und Füßchen können jetzt anderen fetten, unförmigen Gedanken helfen. Gitterstäbe ade.

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